Die Eurasische Union, Bewegung, Reich? Was denn nun?

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http://www.themontrealreview.com/letters/weekly-review/Aleksandr-Dugin-The-Prophet-of-the-New-Russian-Empire.php

http://www.bostonglobe.com/ideas/2014/03/09/putin-long-game-meet-eurasian-union/1eKLXEC3TJfzqK54elX5fL/story.html

Alexandr Dugins „Vierte politische Theorie“: Vernichtung des Liberalismus mit Hilfe von Kommunisten und Faschisten, danach Vernichtung der Kommunisten mit Hilfe der Faschisten, zuletzt Vernichtung der Faschisten: http://www.4pt.su/en/content/why-fascism-was-wrong Was bleibt ist nicht nationalsozialistisch, aber durch und durch faschistisch.

https://www.youtube.com/watch?v=-SzKA1uXHTk

Welche Eurasische Union meint Putin?

Die der Verträge, zu der er Europa übrereden wollte, oder die, die man mit Gewalt erschafft, wie es Alexandr Dugin will? Zersetzung Europas und der Nato, Abtrennung von den USA und notfalls Angliederung mit militärischer Gewalt? Im Moment sieht es so aus, als habe er mit der Annexion der Krim die Nato wieder fester zusammengeschweißt und sich auf einen unumkehrbaren Weg der Gewalt und Rechtlosigkeit begeben.

Putins Ideen

Im November unterzeichneten die Präsidenten von Russland, Weißrussland und Kasachstan, Dmitri Medwedew, Alexander Lukaschenko und Nursultan Nasarbajew, eine Deklaration über die Eurasische Wirtschaftsintegration – die Road Map des Integrationsprozesses, und proklamierten die Schaffung der Eurasischen Wirtschaftsunion als dessen Endziel.

„Vorläufig haben wir ein solches Integrationsniveau (wie bei der Europäischen Union) noch nicht erreicht, wir sprechen aber von der künftigen Möglichkeit, nach der Bildung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes auch zur Bildung der Eurasischen Union überzugehen. Meines Erachtens werden wir im Ergebnis des Verhandlungsprozesses und einer Kompromisslösung natürlich gewissermaßen auch diese Etappe erreichen. Ich hoffe, dass wir sowohl eine einheitliche Währung einführen als auch eine makrowirtschaftliche Politik abstimmen werden“, sagte Putin am Donnerstag im Rahmen seiner traditionellen TV-Fragestunde.

Putin bezeichnete die Zollunion und den einheitlichen Wirtschaftsraum als „Integrationsstrukturen einer ganz neuen Klasse“. Dies sei „eine reale Integration mit der Aussicht, einen Teil der Funktionen an eine übernationale Machtstruktur zu übergeben“ „Es handelt sich hier um keine Wiederbelebung der Sowjetunion, es handelt sich voll und ganz um die Erhaltung der Unabhängigkeit dieser Staaten, der politischen Unabhängigkeit, mit dem Ziel, unsere Konkurrenzfähigkeit in der Weltwirtschaft zu steigern, der Entwicklung einen neuen Impuls zu geben und ein höheres Lebensniveau für unsere Bürger zu sichern. Und wir werden diesen Weg natürlich weiter gehen“, so der Premier.

http://de.ria.ru/business/20111215/262002078.html 15.12.2011

Von Lissabon bis Wladiwostok

… Was schlagen wir also vor?

Erstens: die Gestaltung einer harmonischen Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok. In Zukunft kämen eventuell auch eine Freihandelszone, gar noch fortgeschrittenere wirtschaftliche Integrationsformen in Frage. In der Tat würde damit ein gemeinsamer Kontinentalmarkt entstehen, dessen Kapazitäten Billionen von Euro stark wären.

Zweitens: eine gemeinsame Industriepolitik, welche sich auf die Zusammenballung der Technologie- und Ressourcenpotentiale Russlands und der EU stützen soll, aber auch die Implementierung von gemeinsamen Förderungsprogrammen für die in der realen Wirtschaft aktiven kleinen und mittelständischen Unternehmer zu beinhalten hat. Markenzeichen wie „Made in Germany“ und „Made in EU“ sind wahrlich Gold wert.

Drittens: Die Idee eines gemeinsamen Energiekomplexes in Europa pocht buchstäblich an die Tür. … Es ging so weit, dass man Russland unterstellte, seine Erdöl- und Erdgaslieferungen für die Lösung irgendwelcher politischen Aufgaben einsetzen zu wollen, was freilich gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatte.

Die Wahrheit ist, dass Russland nach dem Zusammenbruch der UdSSR den direkten Zugang zu seinen größten Exportmärkten verloren hatte. Es kam zu Problemen mit den Transitländern, die einseitige Vorteile aus ihrer Monopolstellung zu ziehen bestrebt waren. Darin wurzeln bekannte Streitigkeiten. Selbstverständlich entsprach diese Situation weder den Interessen Russlands, noch denen der Abnehmer unserer Energieressourcen. … Nach der Inbetriebnahme dieser Gasleitungen wird der europäische Kontinent ein diversifiziertes und flexibles System der Erdgasversorgung bekommen. Es steht für mich außer Zweifel, dass dann alle künstlichen Probleme im Energiebereich der Vergangenheit angehören werden. Von ausschlaggebender Bedeutung ist unsere Lernfähigkeit, nicht in Worten, sondern in Taten, unsere gegenseitigen strategischen Interessen zu berücksichtigen. Das lässt sich aber nicht über die Logik des „Dritten Energie-Pakets“ der EU sagen. … Es ist meine Überzeugung, dass das Leben selbst zur Gestaltung der gleichberechtigten und ausgewogenen Beziehungen zwischen den Lieferanten, Verbrauchern und Transitstaaten der Energieressourcen zurückzwingt. Die Etablierung solcher Beziehungen ist der eigentliche Sinn des neuen, von Russland angeregten Energievertrages.

Fünftens: Echte Partnerschaft wird auf unserem Kontinent unmöglich bleiben, solange menschliche und geschäftliche Kontakte behindert werden. Der größte Störfaktor dabei ist der bestehende Visumzwang zwischen Russland und der EU. Aus unserer Sicht soll die Einführung der Visafreiheit nicht das Ende, sondern den Anfang einer echten Integration von Russland und der EU manifestieren.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/putin-plaedoyer-fuer-wirtschaftsgemeinschaft-von-lissabon-bis-wladiwostok-1.1027908 25.11.2010

Putin Calls for New ‘Eurasian Union’ of Former Soviet Countries

Tipping his hand on his foreign policy priorities if re-elected president next year, Prime Minister Vladimir Putin has called for the creation of a „Eurasian Union“ of former Soviet countries that could serve as „a bridge“ between Europe and Asia.

The new union would further integrate the economies of existing customs union members Russia, Belarus and Kazakhstan and gradually expand to include Kyrgyzstan and Tajikistan, Putin said in an article published Tuesday in Izvestia.

„We won’t stop with this and have set an ambitious goal to reach the next, higher level of integration — the Eurasian Union,“ he wrote.

The Eurasian Union, which is supposed to become „a powerful supranational body“ and „an effective bridge between Europe and the dynamic Asia-Pacific region,“ will welcome accession of other countries, with the CIS nations having a priority, the article said.

The union will be part of „a greater Europe with common values of freedom, democracy and market laws,“ which will provide a faster integration into Europe for its members, Putin said.

He moved forward the idea of creating a free-trade zone between Russia and the European Union, which he voiced in his article published in Germany’s Sueddeutsche Zeitung late last year.

In the Izvestia article, Putin reiterated that Russia and Europe could form a free-trade zone stretching „from Lisbon to Vladivostok.“

The article indicates that the focus of the Kremlin’s foreign policy is likely to move to strengthening ties with former Soviet countries after Russia has a new president next year, said Tatyana Stanovaya, a France-based analyst with the Center for Political Technologies.

But in a measure to protect the local consumer market, Belarus, in a severe economic crisis, restricted individuals from exporting food items and a number of other goods beyond the customs union borders in June. The country’s authorities also restricted gasoline sales at the pumps.

Portansky said the move had not been agreed with the customs union commission, the organization’s joint oversight body.

„It’s impossible to imaging this in a developed customs union. A customs union member can’t make such decisions without getting a permission from the supranational body,“ he said.

http://www.themoscowtimes.com/news/article/putin-calls-for-new-euroasian-union-of-former-soviet-countries/444856.html 5.10.2011

Putin über Hitler:

Hitler und das deutsche Volk wurden durch den Versailler Vertrag (den Hitler „Schandfrieden von Versaille“ nannte) von den Westalliierten des ersten Weltkriegs in den zweiten Weltkrieg gezwungen. https://www.youtube.com/watch?v=yEOYe7VqlPo

Putin meint durch Schwule sterben die Europäer aus: https://www.youtube.com/watch?v=wqwkePSgyfU

Die Faschisten sitzen im Kreml (FAZ)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wladimir-putins-faschistische-selbstinszenierung-12856254.html

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