Nie wiedor Bägidor!

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Einen deutschen Gruß in das Tal der Ahnungslosen: Demokratie ist eine Mitmachregierung. Wen etwas stört an der deutschen Politik, der kann mitmachen! Wählen, einer Partei beitreten, eine Partei gründen, Petitionen schreiben, oder ehrenamtlich tätig werden. Wer dazu zu faul ist, darf sich nicht beschweren, dass eine andere Politik gemacht wird, als er sie haben möchte. Und wer es nicht erträgt, dass eine Mehrheit anderer Meinung ist als er selbst, ist demokratieunfähig. Er sollte sich schnell eine hübsche Diktatur suchen und dort hin gehen, wo man ihm genau sagt, wo es lang geht. Aktuell ist da Putin sehr zu empfehlen. Die meisten hier wollen das nicht, weil das schon mal sehr unvorteilhaft war in der deutschen Geschichte. Ich auch nicht! Ich will weder Adolf zurück, noch von Putin regiert werden. Ich will auch gerne meine „Lügenpresse“ behalten, die nur lügt um ihren Lesern zu gefallen und nicht, weil sie gleichgeschaltet ist. Ich möchte auch gerne meine „Volksverräter“ behalten, weil sie die Mehrheit des Volkswillens repräsentieren und nicht den von Neonazis, Altkommunisten und Altkadern von SED und MfS. Also, ne schon wiedor. Werbisst Eusch mit Eure Bägidor!

Nachtrag

Schaut man sich die Umzüge, besonders in Dresden, genauer an, fällt einem auf, dass es entgegen der ursprünglichen Thematik der Pegida wenig Plakate zu Ausländerthemen gibt und noch weniger zur Islamisierung oder radikalen Islamisten, deren ideologische Merkmale wohl auch so gut wie keiner der Demonstranten definieren könnte. Fragen wie „Bin ich Nazi, weil ich Schweinefleisch grille?“, oder Kampfansagen wie „Sachsen bleibt Deutsch!“ zeugen eher von geistiger Verwirrung. Was noch fehlte, war ein Schild „Bummelroda war auch da!“ Hauptthemen, die sich zumindest nach den Transparenten zu urteilen herauskristallisieren, sind „Lügenpresse“ und „Volksverräter“, beides Nazibegriffe. Nach Umfragen tendiert zumindest eine 2/3-Mehrheit der Deutschen dazu, das erstere zu glauben. Auch das bürgerliche Lager scheint also vor dieser Parole, die den Weg für „alternative“ Wahrheiten, vorzugsweise die des Kreml, bereiten soll, nicht gefeit. Selbst Grass faselte ja vor einiger Zeit etwas von „gleichgeschalteter“ Presse. Sollte sich diese Tendenz zum Hass auf Medien und demokratische Politiker verstärken, bahnt sich, falls nicht schon vorhanden, ein Schulterschluss zu den Querfrontlern an, die genau die gleichen Themen im Auftrag des Kreml und der Faschisten um Dugin besetzen. Aber gerade diese unkonkrete wabernde Thematik der Umzüge macht sie gefährlich. Sie erlaubt es jedem unzufriedenen Bürger mit seinem persönlichen Wehwehchen mitzulaufen und sich von denen, die die Führung aufgreifen, in deren Sinne aufhetzen zu lassen. Das erinnert stark an die 1930er Jahre. Dabei scheint sich im Moment der sogenannte „Enthüllungsjournalist“ Ulfkotte herauszukristallisieren, den man wohl fraglos auch im putintreuen Querfrontlager verorten darf. Man findet ihn immer in Gesellschaft der Menschen, die sich um die Wahrheit, russisch „Pravda“, verdient machen wollen.

ulfkottegesellen

„Bachmann stellte noch einmal die sechs Kernforderungen vor, die er in der vergangenen Woche bereits präsentiert hatte. Dabei geht es etwa um ein neues Einwanderungsgesetz nach dem Vorbild Kanadas oder der Schweiz, ein „Recht auf und eine Pflicht zur Integration“, die im Grundgesetz stehen solle. Man wolle die schnelle Ausweisung von Islamisten, Volksentscheide, mehr Geld für die innere Sicherheit und nun auch ein „Ende der Kriegstreiberei gegenüber Russland“. Für Bachmann ist dies „eine Brücke in Richtung der Politik“.“

Ich denke mal, damit ist die Frage beantwortet, wer hinter Bachmann steht.

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-gibt-erstmals-pressekonferenz-zu-absage-der-montagsdemo-a-1013691.html#ref=veeseoartikel)

 

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