Eure Nerven möchte ich haben!

 

Letztes Jahr waren russische Bomber nach einem Augenzeugenbericht über britischem Festland unterwegs, nicht nur über internationalen Gewässern. Sie übten über der Ostsee wiederholt den Prozess des Scharfmachens von Atombomben. Putin bedrängt und bedroht im Ostseeraum. Scheinangriffe und Provokationen gegenüber einem US-Schiff und einem US-Flugzeug letzte Woche sollen aggressiver und riskanter gewesen sein als alle Begegnungen der letzten Zeit.

http://edition.cnn.com/2016/04/15/politics/mark-ferguson-naval-forces-europe-russian-submarines/index.html

http://thenews.pl/1/10/Artykul/249167,Russian-helicopters-violated-Polish-air-space-report

http://news.err.ee/v/news/f6e80834-68fc-4b7a-989a-86e4cc05da78/analyst-russian-intelligence-trying-to-intimidate-us-soldiers-in-baltics#.VxaSfHiVcoY.twitter

Wir befinden uns im Krieg. …

Der Leiter des Putin direkt unterstellten Investigativkommitee der russischen Föderation Alexander Bastrykin sagt, dass der hybride Krieg, den natürlich die USA und ihre Verbündeten begonnen hätten, sich in einer Phase der offenen Konfrontation befindet und politisch, wirtschaftlich, auf der Informationsebene und legal geführt werde. Als Abwehrmaßnahme Russlands schlägt er das Ende der Reste demokratischen Anspruchs in Russland zugunsten einer noch stärkeren nationalen Ideologisierung vor.
(http://www.intellinews.com/stolypin-bastrykin-s-manifesto-for-the-north-koreanisation-of-russia-95400/)

Eine klassische Maxime der Desinformation: Russland wirft dem Westen genau das vor, was es selbst tut:
http://www.chathamhouse.org/publication/agents-russian-world-proxy-groups-contested-neighbourhood#

Yury Felshtinski, ein russischstämmiger US-Historiker meint, dass Putins militärische Expansionspolitik erst am Anfang stünde. Russland könne nur zwei Dinge produzieren. Waffen und bewaffnete Konflikte. Erstere seien gerade bei sinkenden Ölpreisen die Haupteinnahmequelle des Staates und das zweite sei das Instrument um den politischen Einfluss auszuweiten. Putin tue das, weil es das einzige Feld sei, auf dem Russland wettbewerbsfähig sei.
Putin suche aktuell weiter nach Mglichkeiten Konfliktherde zu produzieren. In Abchasien und Südossetien um einen neuen Krieg mit Georgien zu führen, auf der Krim und in der Ostukraine, um den Krieg gegen die Ukraine fortzuführen, in Transnistrien um Moldawien einzunehmen, in Syrien und Kurdistan um die Nato zu spalten, die Türkei zu destabilisieren und einen großen Krieg im mittleren Osten zu entfesseln, der die Ölpreise nach oben treiben würde. Den Karabach-Konflikt um sich Armenien unterzuordnen, Militärbasen in Weißrussland als Waffenlager für die Annexion Weißrusslands, „Die russische Frage“ in den baltischen Staaten als Anlass für eine Intervention in den baltischen Ländern und die Wiederanbindung Kaliningrads an das kontinentale Russland, Provokationen in Richtung Finnland und Schweden für eine Intervention in Finnland unter dem Vorwand, dass sie nicht Natomitglieder werden dürften, die Besetzung der Arktis um Konflikte mit Kanada zu verschärfen, und schließlich die Forderung nach Rückgabe des vor 150 Jahren verkauften Alaska an Russland als Beginn eines offenen geopolitischen und militärpolitischen Konflikt mit den USA unter Einsatz atomarer Erpressung gegen die ganze Welt.
Felshtinsky verweist auf ein Detail eines diesjährigen Novaja-Gaseta-Artikels: Dieser sieht die Rückgabe Alaskas nicht als Geschenk an Russland als Staat, sondern an Putin persönlich. Und es sei verständlich warum: Russland und die Russen brauchen weder die Krim noch die Ostukraine oder Alaska angesichts des Preises, den sie dafür zahlen mussten und müssen. Die einzigen Menschen, die dies brauchen, sind Putin und seine kleine Junta von fünf bis sieben der obersten KGB/FSB-Offiziere, die heute Russland führen. Diese Leute sind sehr gefährlich, weil sie nicht in die Staatsorgane gekommen sind um etwas aufzubauen, sondern um zu unterdrücken, zu töten, zu kontrollieren, zu provozieren, zu spalten, zu stehlen und zu rekrutieren. Alles Dinge, von denen sie etwas verstehen und die sie mit Begeisterung tun.
(http://windowoneurasia2.blogspot.co.at/2016/04/putins-military-expansion-only.html)

Putins aggressive Expansionspolitik, der steile Anstieg der russischen Rüstungsausgaben, die rasante Zunahme der Zahl der Propagandakanäle im Westen, … all das begann schon vor mehr als zehn Jahren, vieles kurz nach Putins erstem Amtsantritt.

 

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Russische Propagandaseiten in Ungarn

rüstungsausgaben

Militärausgaben

Putin ist nicht am Ende, sondern am Anfang ...

Er hat eine 400.000-Mann Nationalgarde gegründet, die innere Unruhen niederschlagen soll. Die westlichen Sanktionen haben ihn nur gebremst, er kürzt die Wirtschaft und Sozialleistungen zu Tode, aber rüstet unverdrossen weiter auf. Auch und besonders nuklear. Die meisten Geschäfte mit dem Westen laufen weiter, die Kriege in der Ukraine und in Syrien sind nur vorübergehend verlangsamt. Ein breiter Strom russischer Waffen und auch russischen Militärs fließen weiter dorthin, für eine Ausweitung der Konflikte. Putin hilft in Syrien nicht im geringsten den IS zu bekämpfen, sondern er stabilisiert Assad und unterstützt die kurdischen Kämpfer im Krieg gegen die Türkei.
Und es mehren sich die Stimmen in Europa, die fordern die Sanktionen zu beenden. Mithin Putin den Geldhahn für seine Rüstung wieder voll aufzudrehen. Früher oder später werden sie sich durchsetzen, denn Europa zerfällt weiter. Russische „NGO’s“ und „Journalisten“ können unter dem Anspruch freier Meinungsäußerung weiter ungehindert ihr Propagandagift verspritzen, der Faschismus in Europa nimmt weiter zu, die inneren Spannungen nehmen weiter zu, der Hass auf Ausländer, auf Muslime und Flüchtlinge, auf sexuell oder andere Andersartige, auf politische Gegner, auf die eigenen Regierungen, die EU, die Nato und die USA. Die Bewaffnung der Bürger nimmt rasant zu und die Gründung von nichtstaatlichen militärischen Kampfgruppen, die eines Tages bereitstehen werden um demokratische Regierungen zu stürzen.
Es wird täglich unerträglicher in Deutschland und Europa. Statt dass die demokratischen Politiker und Parteien geschlossen gegen Russland und den neuen europäischen Faschismus aufstehen, ziehen sie den Schwanz ein und reden beiden nach dem Maul. Entsprechend verlieren sie an Unterstützung und wächst die Zustimmung zum Original, den Rechtsextremisten. Für Demokraten und friedliebende Menschen wird es langsam Zeit, die Koffer zu packen. Wir wissen aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts genau wie es weitergeht!
Nein, ich glaube, Ihr habt gar keine Nerven, liebe Politiker. Ihr seid einfach nur dumm, oder korrupt, oder scheißt Euch ein statt Freiheit und Demokratie zu verteidigen, wie Ihr es vollmundig 70 Jahre lang tun wolltet. Seit dem letzten Faschismus. Und Ihr lasst Europa ins Messer laufen.

http://www.reuters.com/article/us-poland-russia-nato-idUSKCN0XG0UB?feedType=RSS&feedName=topNews&utm_source=twitter

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article154502603/Der-grosse-Brandbeschleuniger-und-seine-Freunde.html

Former Soviet Fighter Pilot: Russian Jets ‘More Aggressive’ Than During Cold War

 

 

 

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„Militärisch ist die Krise nicht zu lösen.“

Auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche Ostermärsche. Ein schizophrener Begriff: Für Frieden marschieren. Marschieren ist etwas durchweg Militärisches. Wer diese Schizophrenie aushält und sich der Tradition dieses Begriffes bewusst ist, der sollte sich auch an die Lehren des Kalten Krieges erinnern. Nämlich, dass Abschreckung den Frieden bewahrt. Si vis pacem para bellum. – „Willst Du Frieden, sei für den Krieg bereit.“ Diese jahrtausende alte Erfahrung hat nichts von ihrem Wahrheitsgehalt verloren. Trotzdem scheinen ihn viele in den letzten 25 Jahren vergessen zu haben. US-Präsidenten wie deutsche Bundeskanzlerinnen und Außenminister.
“Militärisch ist die Krise nicht zu lösen” oder “militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen”. Dieser Satz, immer wieder von Frau Merkel oder Herrn Steinmeier ausgesprochen, zeugt von grenzenloser Naivität. Egal ob derjenige, der ihn ausspricht, selbst glaubt was er da sagt, oder nicht. Schon der Begriff “Krise” oder, noch häufiger verwendet: “Konflikt” ist eine Beschönigung oder Fehleinschätzung eines Aggressionskrieges. Früher nannte man es Überfall oder Eroberungskrieg. Aber entscheidender ist, dass der Satz, egal ob er nur beschwichtigen soll, oder ob man glaubt was man mit ihm zum Ausdruck bringt, einem Aggressor signalisiert, dass man keinesfalls die Hand gegen ihn erheben wird, wie weit er auch immer mit seiner Aggression zu gehen bereit ist. Damit ist der Satz genau genommen eine bedingungslose Kapitulation. Er heißt nichts anderes als “Nimm Dir, was Du willst, ich werde mich nicht wehren. Jedenfalls nicht militärisch. Das hat unweigerlich die Frage zur Folge: “Kann man sich, bzw. können wir uns mit anderen Mitteln wehren?” Auch die Antwort darauf sollte klar sein: “Nein!” Wir können uns nicht gegen einen nuklearen russischen Angriff wehren. Wir können uns nicht gegen einen schnellen konventionellen russischen Vormarsch an der Ostgrenze der Nato wehren, soviel Show die Nato dort auch immer mit Panzerrundfahrten oder ein paar Abfangdemonstrationen mit Kampfjets veranstalten mag. Und genauso naiv ist der Glaube, dass wir uns wirtschaftlich wehren können. Die bisherigen europäischen und transatlantischen Einigungen auf Sanktionen sind mit viel Mühe und Kompromissen zustande gekommen. Es gab und gibt offensichtlich keine Vorausplanung, sondern sie wurden jedesmal neu gegen mehr Widerstände ausgehandelt. Mittlerweile denken bereits mehr Staaten an Rücknahme der Sanktionen als an Beibehalt. An eine Verschärfung der Sanktionen denkt keiner mehr. Und das, obwohl Russland täglich Minsk 2 verletzt und täglich mehr Soldaten, Waffen und Munition in die Ukraine verfrachtet. Und auch an die russische Natogrenze. Und obwohl es die Luftraumprovokationen inklusive Gefährdung der zivilen Luftfahrt beibehält. EU und Nato zeigen deutliche Erosionserscheinungen. Nicht nur im Falle Griechenlands, dass jetzt an die Grenze der Melkfähigkeit der EU gestoßen ist und deshalb sein Nein gegen Russlandsanktionen an Russland verkaufen will, sondern beispielsweise auch in Tschechien, Ungarn, Frankreich, Italien und last but not least in Deutschland und im Weißen Haus. Die gegenwärtigen Sanktionen reichen erkennbar nicht aus, um Putin so weit in die Knie zu zwingen, dass er sich von weiteren Aggressionen abhalten lässt. Und auch nicht ein russisches Volk, dass sich zu einem großen Teil von dem nationalen Wahn eines wiedererstehenden mächtigen russischen Reiches hat anstecken lassen. Einem Wahn, auf den nicht Putin aufgesattelt hat, sondern den er erst mittels Propaganda erzeugt hat. Genauso, wie es Adolf Hitler tat, um Europa den Krieg erklären zu können. Denn vor weniger als zwei Jahren war das in Umfragen bekundete Verhältnis der russischen Bürger gegenüber EU und USA ein aufgeschlossenes und völlig entgegengesetzt zu dem heutigen misstrauischen bis feindseligen. Wer die Augen vor dem verschließt, was sich in Russland entwickelt, tut das Gleiche, das die Europäer taten, als Hitler die Macht in Deutschland ergriffen hatte, die Bürger mittels “Stürmer”, Volksempfänger und Wochenschauen gegen Bolschewisten und Juden aufhetzte, Österreich und das Sudetenland “heim” ins Reich holte und im Anschluss ganz Tschechien mit Gewalt einnahm. Es ist exakt das Appeasement Chamberlains, was Europa jetzt gegenüber Russland an den Tag legt. Und es wird Putin nicht nur ermutigen konventionell weiter zu gehen als bisher, sondern es wird ihn auch in dem zu befürchtenden Glauben bestärken, dass der Westen bei einem begrenzten russischen Nuklearwaffeneinsatz nicht die Endlösung der Menschheitsfrage riskieren würde.
Frohe Ostern! … und PEACE!

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139106798/Plant-Moskau-einen-Atomkrieg.html

Lügenpresse!

Ein russischer Oberst am gerade eroberten Checkpoint 31: (ab 00:50)

Wann hören unsere Medien endlich auf, die russischen Lügen und Schutzbehauptungen von Separatisten bzw. einem ukrainischen Separatismus weiterzuverbreiten. Sie lügen nicht nur sich selbst in die Tasche und helfen unseren Politikern sich aus der Verantwortung zu stehlen, sondern sie belügen vor allem die europäische Öffentlichkeit. Sie manipulieren damit europäische Politik zugunsten Russlands! So gesehen haben die Querfrontler, die von Lügenpresse reden, sogar recht. Nur mit falschem Vorzeichen. Girkin/Strelkow hat bestätigt, dass das Krimreferendum und der Krieg in der Ostukraine das Werk russischer Truppen und russischer Geheimdienstler war und ist. Zu keinem Zeitpunkt gab es neben Kämpfern des militärischen russischen Geheimdienstes GRU und russischen Söldnern  eine Mehrheit von Kämpfern aus der Ukraine. Girkin hat sich über mangelnden Zulauf an Rekruten beklagt, die politischen Mehrheiten nach Umfragen vor der russischen Invasion waren völlig eindeutig proukrainisch und Kämpfer aus den Reihen der Söldner haben die kleine Zahl an ukrainischen Mitläufern bestätigt. In der Zwischenzeit wurden zwar die Führung der russischen Söldner aus überwiegend zaristischen Nazikreisen durch Einheimische wie Zakharchenko ersetzt, diese sind aber nur Alibihampelmänner für die mindestens 10.000 russischen Armeeangehörigen aller denkbarer Einheiten aus allen denkbaren russsischen Landesteilen mit der modernsten Waffentechnologie, die Russland zu bieten hat. Die Fäden werden in Moskau gezogen. Wann kommt das endlich bei unseren Medien an!? Es gibt keine Separatisten, die eine ernstzunehmende Rolle spielen würden. Höchstens eine Hand voll von russischer Propaganda hirngewaschener russischstämmiger ukrainischer Mitläufer. Es ist ein Krieg der RUSSISCHEN ARMEE!

Russian Troops Lead Moscow’s Biggest Direct Offensive in Ukraine Since August

http://www.atlanticcouncil.org/blogs/new-atlanticist/russian-special-forces-and-regular-troops-lead-moscow-s-biggest-direct-offensive-in-ukraine-since-august#.VMT2jdHJNNk.twitter

Der Wolf? Die Ratte? Das Lamm? Hurrzzzz!

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Wenige Meldungen bzw. Artikel von heute füllen die letzten Fragen, die sich mir bisher noch gestellt haben: Wer ist die treibende Kraft in Russland? Faschisten (Ich habe beschlossen, diesen Begriff zusammenfassend für die seltsame Querfrontmischung aus Zarismus, Bolschewismus und Nationalsozialismus zu verwenden.) wie Malofeew, Prochanow, Dugin, Rogozin, Strelkow, … oder Putin? Ist Putin einer von Ihnen? Gibt es eine Symbiose? Putin die Macht, den anderen ein regionaler Macht- oder materieller Gewinn? Oder wollen die anderen die Macht und treiben Putin mit Absetzungsdrohungen oder anderen Mitteln vor sich her?

Die engen Verbindungen, die wahrscheinliche Finanzierung aus der faschistischen Ecke in Richtung „Separatisten“ sind bekannt. Mit guten Verbindungen dieser Kreise in hohe militärische Ränge waren auch noch die Lieferungen moderner Waffensysteme mit Duldung Putins vorstellbar. Der Einsatz regulärer Truppen oder ihre Freistellung vom normalen Wehrdienst eigentlich schon nicht mehr. Wenn allerdings, so wie heute berichtet, ein BBC-Team nach dem Interview mit der Schwester eines toten russischen Soldaten erst offiziell überprüft, 40 Kilometer weiter von Unbekannten überfallen und danach lange polizeilich vernommen wird, um dann festzustellen, dass in der Zwischenzeit alle ihre Daten im Auto vernichtet wurden, ist das so ein konzertiertes Vorgehen von Polizei, Kriminellen und Geheimdienst, dass es nur aus staatlichen Stellen gelenkt sein kann. Immer noch unsicher? Dazu gesellen sich noch etwas inoffizielle Meldungen, dass die Landebahn von Luhansk von russischen Einheiten wieder einsatzfähig gemacht wurde und auf einem grenznahen russischen Luftwaffenstützpunkt Kampfjets ohne Kennzeichnung bereitgestellt wurden. Eine weitere Meldung: Putin hat nicht nur Barroso gedroht, in wenigen Tagen Kiew einnehmen zu können, sondern gegenüber Poroschenko auch in wenigen Tagen in Riga, Vilnius, Tallinn, Warschau oder Bukarest sein. Eine Drohung die er auch physisch unterstrich: http://www.baltictimes.com/news/articles/35565/#.VBrBwmMyGWH Er verfüge auch über genug Einfluss in Europa, um eine Sperrminorität gegen weitere Sanktionen zu organisieren. Man beachte, dass er dabei immer von der ersten Person Singular sprach: „Ich“.

Für mich sind damit die letzten Zweifel ausgeräumt. Die einzig verantwortliche und treibende Kraft hinter den russischen Aggressionen ist Wladimir Putin.

Und noch eine andere Aussage Putins enthält der Bericht Poroschenkows: Oberstes Ziel Putins ist es weiterhin, das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU zu verhindern, dies sei ihm auch wichtiger als das Schicksal der Ostukraine. Maxim Trudolyubov von Vedomosti kommt in der New York Times zu dem Schluss, dass es Putin um Erhalt und Erweiterung seiner persönlichen und der russischen Macht mit allen Mitteln geht. Dugin will Europa erobern, die russischen Soldaten in der Ukraine und die Nachtwölfe sagen, wie auch einige Moskauer Politiker, dass es bis Kiew gehen soll. Andere sagen, der Hauptfeind ist Amerika oder pauschal der Westen. So richtig scheint es keiner außer Putin zu wissen. Aber in einem bin ich mir inzwischen sehr sicher. Unter dem Strich geht es weder um einen Teil der Ukraine, noch um die ganze Ukraine. Die Ukraine ist nur der Punchingball für Putins Machtdemonstration. Es geht um die Herrschaft in Europa. Ob dazu an jeder europäischen Straßenecke ein russischer Panzer stehen muss, oder ob wir nur nach Mafiaart „Angebote bekommen, die wir nicht ablehnen können“, sei dahingestellt. Aber Putin wird nicht ruhen, bis er bestimmen kann, was in Europa passiert.

rot lackierte Faschisten

Noch nie hat Kurt Schumachers Satz, dass die Kommunisten rot lackierte Faschisten seien, so exakt auf eine Partei gepasst, wie auf die Linke seit dem Beginn von Putins Krieg gegen die Ukraine mit Unterstützung aller rechtsextremistschen Gruppierungen in Europa und in Russland unter einer Konföderiertenflagge mit Zarenadler. Alternativ auch mit einem weißen Kreuz, das an den Kukluxklan erinnert. Und unter Wortführerschaft von Leuten wie Rogozin, Dugin und Schirinowski. Das gilt in gleichem Maße leider auch für einen großen Teil der nicht parteipolitisch organisierten Linken.

Selbst Putin zugeneigte Linke wissen sehr genau, um was es geht. Sie möchten nur lieber das fundamental Böse im Westen sehen, halten sich beide Augen zu und weigern sich, die Symbiose zwischen diesen Faschisten und Putin zu sehen. Oder, dass Putin schlicht zu einem dieser Faschisten geworden ist: http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=22496 Wer allerdings inzwischen noch an irgend etwas Gutes in Putin glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Er ist eine Gefahr für unseren Staat. Europa kann, übrigens unter Verweigerung Deutschlands, noch so viele schöne Taskforces bilden, sie werden wenig nutzen, wenn Putins Appetit durch das westliche Versagen in der Ukraine weiter angeregt ist. Sollte Putin versuchen in Natostaaten einzumarschieren, würde das ein All-out-war. Nach Georgien, Syrien und der Ukraine sollte allerdings allen Beteiligten klar sein, dass ein Krieg gegen Natostaaten nicht mit einem Einmarsch beginnen wird. Genau genommen hat er schon begonnen! In Foren, Blogs und sozialen Netzwerken. Dort werden die Leute gehirngewaschen und rekrutiert, die sich später z.B. Bundeswehrpanzern entgegenstellen sollen, oder heimlich bewaffnet werden und mit GRU-Unterstützung Rebellionen und Besetzungen in Natostaaten beginnen werden. Möglicherweise werden jetzt schon in Deutschland (mit Unterstützung alter Stasikader?) Waffendepots angelegt, später würden Polizei- und Grenzschutzkasernen besetzt und geplündert. Wenn dann die Bundeswehr gegen sie eingesetzt würde, müssten russische „Friedenstruppen“ den Gründern einer Novo-DDR zu Hilfe kommen.

Wenn Medien wie besonders Zeit, Spiegel und ZDF die russische Aggression herunterspielen und im Namen freier Meinungsäußerung in ihren Foren diese Manipulation weiter zulassen, werden sie sich hoffentlich dafür eines Tages zu verantworten haben. Auch dass RT-Ruptly weiter in Berlin agieren darf, ist ein Skandal. Propaganda hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun. Und Volksverhetzung ist strafrechtlich nicht nur Hetze gegen Ethnien, sondern z.B. auch gegen Angehörige einer Nation wie beispielsweise der Ukraine. Auch der Straftatbestand der geheimdienstlichen Agententätigkeit könnte under den Begriffen Subversion und Desinformation auf so manche Aktivität in Deutschland Anwendung finden. Die „Putintrolle“, die Ruptly unter Mithilfe von Hörstel rekrutiert hat, dürften auf relativ kurzem Weg an Instruktoren des FSB weitergeleitet worden sein. Das klingt alles nach zuviel John le Carre, ich weiß. Aber wenn Putin nicht in der Ukraine gestoppt wird, wird er weitermachen. Das sagen sein Charakter, seine Äußerungen und sein bisheriges Handeln. Er sagte zu Barroso nicht etwas „wir“ können in zwei Wochen in Kiew sein, wenn „wir“ es wollen, sondern er sagte „ich“ kann es! Das ist vergleichbar eigentlich nur von Napoleon oder Hitler denkbar.  Atomare Drohungen gegen den Westen hat er genug ausgesprochen. Der finnische und schwedische Luftraum wurde so oft verletzt, dass beide Staaten die militärische Alarmbereitschaft erhöht haben. Vor den baltischen Häfen kreuzen russsiche Kriegsschiffe. In Riga fahren erste Autos mit der novorussischen Flagge herum und errichten Infostände und wenn die russische Armee bis Odessa vorgedrungen ist, wie es die Soldaten vor Mariupol als Ziel angeben, dann ist praktisch die Brücke bis Transnistrien geschlossen und die Einnahme Moldawiens eher eine Frage von Stunden, als von Tagen. Polen wir täglich aus zahllosen russischen Quellen bedroht. Liebe Linke! Wenn ihr partout nicht aufwachen wollt, dann träumt weiter vom Guten in Putin. Aber kommt uns bitte nicht in die Quere, wenn wir uns gegen Putin wehren müssen. Sonst steht ihr einfach auf der falschen Seite!

Guten Morgen! Ausgeschlafen?

Nur für die, die es immer noch nicht gemerkt haben, was unter der Ablenkung durch den potemkinschen russischen Hilfskonvoi vor sich geht.

Russland schickt in exponentiell wachsender Zahl reguläre Truppen und endlose Panzerkolonnen in die Ukraine. Auch schwere Kampfpanzer vom Typ T-90, weitere BUK-Systeme, selbstfahrende Haubitzen und sogar Suppenküchen. Und endlose Eisenbahnzüge, beladen mit schweren Waffen, rollen weiter Richtung Ukraine.

Ich weiß nicht, wie man das anders nennen sollte, als einen russischen Krieg gegen die Ukraine. Und ich kann auch nicht mehr erkennen, welchen Sinn es für die Ukraine oder Europa noch haben sollte, dass weiterhin nicht offen auszusprechen. Höchstens den, sich selbst zu belügen. Das IST eine offene Invasion.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2729095/So-Mr-Putin-tanks-Convoy-military-transporters-carrying-tanks-Ukraine-border-seen-returning-empty.html

 

 

 

http://en.censor.net.ua/photo_news/299429/ato_forces_captured_apc_of_23rd_motorized_infantry_brigade_from_samara_photos

 

http://en.inforesist.org/soldiers-of-the-ukrainian-army-captured-a-russian-bmd-2-with-documents-near-lutuhino/

 

 

 

Und weil Putin ja wirklich nur Interesse an der Ostukraine hat, nachdem er vorher auch wirklich nur Interesse an der Krim hatte, können solche Pakete nach Kiew natürlich nur eine Geburtstagsüberraschung sein:

http://www.kyivpost.com/content/kyiv/parcels-filled-with-hand-grenades-and-bazookas-caught-in-kyiv-361369.html

 

Und Transnistrien mobilisiert:

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Nachtrag

Ein Link zu dieser Seite, mit der Aufforderung überschrieben, nicht zu reden (mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bucerius Summer School on Global Governance im Deutschen Bundestag) sondern zu handeln, hat nicht einmal eine Stunde auf der Facebookseite von Herrn Steinmeier überlebt.

 

 

https://translate.google.de/translate?sl=ru&tl=en&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fobozrevatel.com%2Fabroad%2F24571-za-mesyats-v-chechnyu-iz-ukrainyi-privezli-bolee-sotni-trupov-kadyirovtsev-kavkazskie-smi.htm&edit-text=

 

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=uk&tl=en&u=http%3A%2F%2Fwww.sbu.gov.ua%2Fsbu%2Fcontrol%2Fuk%2Fpublish%2Farticle%3Fart_id%3D130629%26cat_id%3D39574

Zehn Thesen zu Putins Aggression

· First, he said, what is taking place is not a Ukrainian issue but “a war of Russia with Ukraine. Or more precisely, Putn’s war against Ukraine.”

· Second, this conflict is not a new cold war. It is something else. During the Cold War, no European country annexed part of another or introduced personal sanctions on officials and allies of the other side. Instead, Illarionov says, what is now occurring is a real war.

· Third, it is wrong to say as many Western analysts do that this conflict disturbed what had been good relations between Russia and the West up until only a few months ago. That is nonsense. Putin began his foreign aggression in August 2008 when he invaded Georgia. The Kremlin leader did not face a new Saakashvili when he decided to invade Ukraine. And consequently, it must be recognized that “independent of any specific personality, such a country can become the object of Russian aggression.”

· Fourth, the way in which Putin been acting in Ukraine has its antecedents in the Soviet occupation of the Baltic countries inn 1940 and even “strictly speaking” in the Bolshevik coup d’etat in 1917.

· Fifth, Ukraine since gaining independence in 1991 has undergone “a process of graduated but extremely rapid political Westernization,” which has sometimes taken the form of Ukrainianization but has contributed to “the spread of Western institutions to an ever larger part of Ukraine,” something Vladimir Putin cannot tolerate.

· Sixth, Putin’s aggression did not happen “accidentally” or suddenly and should not have been unexpected. He had been preparing to seize Crimea and subvert Ukraine for some years.

· Seventh, Putin’s plan involves operations at three levels – against Ukraine, for the establishment of “the so-called ‘Russian world,’” and against the West – to force Ukraine to subordinate itself to Moscow, to restore a Russian empire and to divide Europe from the US and Britain over issues of relation with Moscow.

· Eighth, this war is “an unconventional war,” and those who want to win it must recognize that reality.

· Ninth, the West must develop a strategy to oppose what Putin is doing. It must recognize that this is a war, that Putin is the aggressor, that the West must admit its past mistakes, and that it reach agreement on how to act not just now but over the long haul.

· And tenth, the West must not only update its strategy but redefine the nature of aggression given the growing importance of “information, disinformation, and propaganda” in the conflict.

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Diese 10 Thesen stammen vom ehemaligen Putinberatern Andrey Illarionov: http://www.interpretermag.com/illarionovs-ten-theses-on-putins-aggression-in-ukraine/