Maskirovka

Nähe oder Abstand, worauf sollte man achten im Umgang mit Russland?

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1. Akt, Handlungsort Deutschland

Schroeder, Steinmeier – Google findet nicht ein einziges gemeinsames Foto von Steinmeier, Schröder und Putin, zumindest bei dem öffentlich gewordenen Treffen im Cafe des Artistes stieß Steinmeier erst zu Schröder, kurz nachdem Putin abgefahren war, das Auswärtige Amt hat bei seiner Facebookseite einen Bad-Word-Filter für das Wort „Schröder“. Für mich sieht das so aus, als wenn Steinmeier als Freund und Kanzleramtsminister mit Schröder zusammen schmierige Geschäfte eingefädelt hat, die er auch noch lange weiter gegen die Interessen der baltischen Staaten, Polens und der EU promotet hat (inzwischen tut das Gabriel), aber früh erkannt hat, möglicherweise von Anfang an wusste, dass die Geschäfte mit Putins Gazprom-Mafia und Stasioffizieren in wichtigen Positionen zu dreckig sind, als dass sie später nicht einer weiteren politischen Karriere, möglicherweise einer Kanzlerschaft im Weg stehen würden. Im Gegensatz zu Schröder, dem sein Ruf scheißegal war, wenn er erst mal seine Gazprom-Millionen bekommt. Deutlichstes Zeichen – sein Auftritt in der Elefantenrunde.

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2. Akt, Handlungsort Russland, Europa

Putin, Dugin – Alexander Dugin war Mitbegründer der Nationalboschewistischen Partei Russlands. Vier Monate nach der Krimbesetzung Ende Februar 2014 (Ende April erfolgten die Proklamationen der Republiken Luhansk und Donezk) erklärt Alexandr Dugin, dass er durch Putins Schuld seine Professur in Moskau verloren hat. Vorher galt Dugin bei vielen Insidern als enger Berater von Putin. Egal ob es stimmt oder nicht, damit wurde öffentlich eine deutliche Distanz zwischen Putin und Dugin hergestellt. Seltsam nur: Dugin trifft sich einen Monat später mit Girkin und Malofeew in Vallaam, einem Kloster, das nur wenige Kilometer von Putins Datsche entfernt liegt, und dass als Putins Lieblingskloster gilt. (http://eurasiology.blogspot.de/p/strelkow-im-kloster.html) In einem Kloster wurden auch Waffen im Donbass für den Einsatz von Girkin/Strelkow deponiert.
Girkin führte die Speznas-Einheit an, die die Ostukraine besetzte (und zuvor auch die Krim), Malofeew gilt als möglicher Finanzier und treibende Kraft des novorussischen Projekts und ist möglicherweise das wichtigste Bindeglied zwischen Putin und „Novorussia“. (http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/185497/die-anfuehrer-der-separatisten-in-donezk-und-luhansk)
Auch Dugin steht in persönlicher Beziehungen zu Beteiligten, tauchte mehrmals in „Novorussia“ auf und promotet es in Russland, den USA und Europa. Er und Malofeew reisen durch Europa zu Rechtspopulisten, Nazis und Monarchisten.

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3. Akt, Handlungsort Kreml

Was Putin will, ist recht offensichtlich. Er will seine Macht behalten. Innere Macht gibt es nicht ohne äußere. Deshalb sucht er die politische Kontrolle über Europa zu bekommen. Indem er Rechtsextremisten und Linke fordert und fördert. Sie aufhetzt, die US-Bindung, die Nato und die eigenen Regierungen anzugreifen und Zwietracht sät, wo immer es geht. Vor allem, indem er Flüchtlinge nach Europa bombt. Und indem er die politische Mitte und die Wirtschaft kauft und korrumpiert, wo immer es geht.

Putin lässt jeden verhaften und wegsperren, der ein blau-gelbes oder ein Regenbogenfähnchen hochhält. Neonazis mit Hakenkreuzen und Stalin, Hammer und Sichel dagegen, sind gerngesehene Flaggen und Transparente in den Straßen von Moskau. In letzter Zeit werden immer mehr Plastiken zu Ehren von Stalin oder Dscherschinski enthüllt. Es wird immer offensichtlicher, dass Mafiakleptokratie, faschistoide Strukturen und Imperialismus sich nicht mit der Orthodoxie und Feindbildern vom Westen allein unterfüttern lassen. Es muss wieder eine Ideologie her. Und weil man mit offiziellem Faschismus schlecht angebliche Faschisten bekämpfen kann, wird ganz offensichtlich wieder auf den altbewährten Stalin-Kult zurückgegriffen.

Und da schließt sich wieder der Kreis zum Nationalbolschewisten und Querfrontler Dugin, zu dem Putin offiziell auf Distanz gegangen ist. Auch von diesen beiden findet Google nicht ein einziges gemeinsames Foto. Dugin fordert nicht nur ein eurasisches Reich von Lissabon bis Wladiwostok und dass man dazu Europa erobern und anschließen sollte, sondern er beschrieb in seiner „vierten politischen Theorie“ auch den Weg dorthin: „Die Vorgehensweise ist klar. Man muss die Liberalen mithilfe von Linken und Faschisten ausrotten und dann die Linken mithilfe der Faschisten. Erst dann müsse man sich auch der Faschisten entledigen.“

Und genau das passiert gegenwärtig in Europa und den USA. Alles läuft genau nach Plan. In den USA treibt Trump die Liberalen vor sich her und polarisiert die Gesellschaft und in Europa tun dies Le Pen, die FPÖ, die AFD und viele andere extremistische Parteien, wobei sich der Schwerpunkt dank des Flüchtlingsandrangs und islamistischer Anschläge immer weiter von links außen nach rechts außen verlagert. Zufall?

Vielleicht sollte man im Umgang mit Russland besser das Abwegigste für das Naheliegenste halten. Maskirovka, das heißt Maskierung, hat eine sehr lange Tradition in Russland. Maskirovka sind nicht nur grüne Männchen ohne Insignien. Es bedeutet Agents Provocateurs, False-Flag-Anschäge, Desinformation, psychologische Manipulation, Unterwanderung, jede Art von Tricksen und Täuschen. Zur Zeit von NKWD und KGB wusste man das. Das Wissen darum scheint nach 25 Jahren schon verloren gegangen zu sein.


Nachtrag 3.5.2016

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3569934/Leaked-documents-ISIS-headquarters-terror-group-Syrian-dictator-Assad-colluded-city-Palmyra.html

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Küsst die Faschisten

Die 14 Identifikationsmerkmale des Faschismus nach Lawrence Britt


1. starker und anhaltender Nationalismus

Faschistische Regime neigen zu einem ständigen Gebrauch von patriotischen Mottos, Slogans, Symbolen, Liedern und was sonst noch dazu gehört. Flaggen sind überall zu sehen, wie auch Flaggensymbole auf Kleidung und anderen öffentlichen Präsentationen.

„Rossija – Und morgen die Welt“


2. Geringschätzung der Menschenrechte

Aus Angst vor Feinden und dem Bedürfnis nach Sicherheit heraus werden die Menschen in einem faschistischen Regime überzeugt, daß die Menschenrechte in einigen Fällen ignoriert werden können. Die Leute sehen in die andere Richtung oder stimmen den Folterungen, Massenhinrichtungen, Ermordungen, langen Inhaftierungen von Gefangenen und so weiter sogar zu.
Russische Söldner misshandeln und ermorden ukrainische Kriegsgefangene.

Russische Söldner misshandeln und ermorden ukrainische Kriegsgefangene.


3. Identifizierung von Feinden/Sündenböcken als vereinigende Sache

Die Leute werden in einen vereinigenden patriotischen Wahn getrieben durch das Ziel, eine erkannte allgemeine Bedrohung oder einen Feind zu beseitigen, sei es eine rassische, ethnische oder religiöse Minderheit; Liberale; Kommunisten; Sozialisten; Terroristen und so weiter.

Poroschenko wird als Nazi und Teufel diffamiert


4. Vorrang des Militärs

Selbst wenn es weitreichende inländische Probleme gibt, erhält das Militär einen überproportional großen Anteil des Staatshaushalts und die inländischen Probleme werden vernachlässigt. Soldaten und das Militär werden verherrlicht.
Topol Interkontinentalrakete bei der Parade auf dem Roten Platz

Topol Interkontinentalrakete bei der Parade auf dem Roten Platz


5. wachsender Sexismus

Die Regierungen faschistischer Länder sind fast ausschließlich von Männern beherrscht. Unter faschistischen Regimen werden traditionelle Geschlechtsrollen stärker betont. Der Widerstand gegen Abtreibung ist groß, wie auch die Homophobie und gegen Homosexuelle gerichtete Gesetzgebung und staatliche Politik.

Festnahme bei einer Demonstration gegen Homophobie


6. kontrollierte Massenmedien

Manchmal werden die Medien direkt durch die Regierung kontrolliert, aber in anderen Fällen werden die Medien indirekt durch Verordnungen der Regierung kontrolliert oder durch geistesverwandte Sprecher oder Vorstände der Medien. Zensur, insbesondere in Kriegszeiten, ist weit verbreitet.
Journalistenmorde - Gedenken an Anna Politkowskaja

Morde an oppositionellen Journalisten – Gedenken an Anna Politkowskaja


7. Besessenheit von der nationalen Sicherheit

Angst wird als Mittel der Motivation für die Massen durch die Regierung eingesetzt.
Russland wird von der Nato

Russland wird von der Nato „eingekreist“.

8. Religion und Regierung sind miteinander verflochten
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Regierungen faschistischer Länder neigen dazu, die gebräuchlichste Religion des Landes zu nutzen, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Religiöse Rhetorik und Fachsprache wird von Regierungsmitgliedern häufig genutzt, selbst wenn die Lehrsätze der Religion, der Politik oder den Handlungen der Regierung genau entgegenstehen.
Ein russischer Priester segnet Kampfjets

Ein russischer Priester segnet Kampfjets


9. unternehmerische Macht wird geschützt

Die Aristokraten der Industrie und der Unternehmen eines faschistischen Landes sind häufig diejenigen, die den politischen Führern an die Macht geholfen haben, was zu einer beiderseitig nützlichen Beziehung von Unternehmen und Regierung und zu einer Machtelite führt.
Putins Geschäftsfreunde

Putins Geschäftsfreunde


10. gewerkschaftliche Macht wird unterdrückt

Da die organisierende Macht der Gewerkschaften die einzige wirkliche Bedrohung für ein faschistisches Regime darstellt, werden Gewerkschaften entweder ganz ausgemerzt oder sie werden stark unterdrückt.

„Wir glauben an Putin“ Gewerkschaftsparade am 1. Mai auf dem roten Platz


11. Geringschätzung Intellektueller und der Künste

Faschistische Länder neigen dazu, offene Feindschaft zu höherer Bildung und Akademien zu förden und zu tolerieren. Es ist nicht ungewöhnlich, daß Professoren oder andere Akademiker zensiert oder sogar verhaftet werden. Freier Ausdruck in der Kunst wird häufig öffentlich angegriffen und die Regierungen lehnen es häufig ab, die Künste zu fördern.
pussyriotwhipped

Ein Polizeikossake prügelt mit der Peitsche auf die Mitglieder der Gruppe Pussy Riot ein.


12. Besessenheit von Verbrechen und Bestrafung

Unter faschistischen Regimes wird der Polizei fast unbegrenzte Macht zur Verbrechensbekämpfung eingeräumt. Das Volk ist häufig bereit, Polizeiverbrechen zu übersehen und sogar Bürgerrechte im Namen des Patriotismus‘ aufzugeben. In faschistischen Ländern gibt es meistens eine landesweite Polizeieinheit mit praktisch unbegrenzter Macht.
Verhaftung Nemzows im März 2012

Verhaftung Nemzows im März 2012


13. wachsende Seilschaften und Korruption

Faschistische Regime werden fast immer von einer Gruppe von Freunden und Genossen regiert, die sich gegenseitig Regierungsposten zuschieben und ihre Macht und ihren Einfluß nutzen, um ihre Freunde davor schützen, zur Verantwortung gezogen zu werden. Es ist in faschistischen Regimen nicht unüblich, daß nationale Ressourcen oder sogar Schätze von den Regierungsmitgliedern angeeignet oder gestohlen werden.
Putin and friends

Putin and friends


14. betrügerische Wahlen

Manchmal sind die Wahlen in faschistischen Ländern ein kompletter Schwindel. In anderen Fällen werden die Wahlen durch Schmutzkampagnen oder sogar die Ermordung von Oppositionskandidaten, Nutzung der Gesetzgebung um die Anzahl der Stimmberechtigten oder der Wahlbezirke zu kontrollieren, oder Beeinflußung der Medien manipuliert. 
Faschistische Länder nutzen auch typischerweise ihre Richterschaft, um die Wahlen zu manipulieren oder zu kontrollieren.
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Noch zwei weitere streng wissenschaftliche Faschismusdefinitionen:
Im Jahr 2004 formulierte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Matthew Lyons die folgende Faschismusdefinition:

„Faschismus ist eine Form rechtsextremerIdeologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht. Er betont einen Mythos von nationaler oder rassischer Wiedergeburt nach einer Periode des Niedergangs und Zerfalls. Zu diesem Zweck ruft Faschismus nach einer ‚spirituellen Revolution‘ gegen Zeichen des moralischen Niedergangs wie Individualismus und Materialismus und zielt darauf, die organische Gemeinschaft von ‚andersartigen‘ Kräften und Gruppen, die sie bedrohen, zu reinigen. Faschismus tendiert dazu, Männlichkeit, Jugend, mystische Einheit und die regenerative Kraft von Gewalt zu verherrlichen. Oft – aber nicht immer – unterstützt er Lehren rassischer Überlegenheit, ethnische Verfolgung, imperialistische Ausdehnung und Völkermord. Faschismus kann zeitgleich eine Form von Internationalismus annehmen, die entweder auf rassischer oder ideologischer Solidarität über nationale Grenzen hinweg beruht. Normalerweise verschreibt sich Faschismus offener männlicher Vorherrschaft, obwohl er manchmal auch weibliche Solidarität und neue Möglichkeiten für Frauen einer privilegierten Nation oder Rasse unterstützen kann.“

In seinem im Jahre 2004 veröffentlichten Buch The Anatomy of Fascism definiert der US-amerikanische Geschichtsprofessor Robert O. Paxton Faschismus so:

„Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie#.C3.9Cberblick

*** THE DECADE IN PICTURES ***This pool picture provided 03 September 2007 shows Russian President Vladimir Putin carrying a hunting rifle in the Republic of Tuva, 15 August 2007. Putin is scheduled to visit Australia for the ASEAN conference starting this week. AFP PHOTO / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL / DMITRY ASTAKHOV

“Russlands Präsident verlas eine der angeblich zweieinhalb Millionen Fragen, die ihn aus Anlass der Sendung „Direkter Draht“ erreichten: „Was ist für Sie der russische Mensch, das russische Volk? Seine starken und schwachen Seiten?“ Putin antwortete, viele Fachleute seien der Ansicht, ein Volk habe keine Besonderheiten, es gebe nur den konkreten Menschen. Dem sei nicht zuzustimmen, sagte Putin und nannte die gemeinsame Sprache und Geschichte und das Zusammenleben auf einem Gebiet sowie den „Austausch von Genen“ über Hunderte, ja Tausende Jahre als Wesensmerkmale eines Volkes. „Mir scheint, dass der russische Mensch, der Mensch der russischen Welt, vor allem daran denkt, dass es irgendeine höhere moralische Bestimmung des Menschen gibt“, sagte Putin. Das sei im Westen anders, wo gelte, je erfolgreicher jemand sei, desto besser. In Russland aber fragten sich sogar sehr reiche Leute: Was nun? Denn der russische Mensch richte sich nicht auf sich selbst, sondern „entfaltet sich nach außen. Bei uns ist der persönliche Erfolg nicht genug“, so Putin. „Nur in unserem Volk konnte die Redensart entstehen: ‚Vor der Welt ist auch der Tod schön.’ Das heißt, der Tod für den anderen, für sein Volk.“ Darin lägen die „tiefen Wurzeln unseres Patriotismus“, auch das „massenhafte Heldentum“ im Krieg. Viele Völker hätten eigene Vorteile, „aber das ist unser“. Und auch wenn es in der heutigen Welt viel Austausch gebe, auch von Genen, und Russland von anderen Völkern manches aufnehmen könne, „werden wir uns immer auf unsere Werte stützen“.

(http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/fernsehauftritt-in-moskau-schoener-sterben-mit-putin-12900846.html)

Putin: „Man muss in einem vaterländischen Feldzug vor allem den Sieg im Kopf haben und nicht die bedenkenvolle Fehlervermeidung. Der Kriegsverlauf kann auch unordentlich und nicht lupenrein ausfallen, es kommt auf die kühl kalkuliert erzeugte Emphase des Volkes an und nicht zwingend auf das Kriegs- oder Völkerrecht, nicht auf klar erkennbare Militärinsignien und dergleichen.“

(http://www.zeit.de/2014/13/wladimir-putin-psyche-autobiografie)

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Kurt Tucholsky (1890-1935)

Rosen auf den Weg gestreut

Ihr müsst sie lieb und nett behandeln,
erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müsst mit Palmen sie umwandeln,
getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –:
Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
sagt: „Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!“
Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!
Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft.

Und schießen sie –: du lieber Himmel,
schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel!
Wer möchte nicht gern Opfer sein?
Nennt sie: die süßen Schnuckerchen,
gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen …
Und verspürt ihr auch
in euerm Bauch
den Hitler-Dolch, tief, bis zum Heft –:
Küsst die Faschisten, küsst die Faschisten,
küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft –!

Neonazis in Heidenau

Neonazis trifft man in Heidenau,

Antiimperialisten

… Antiimperialisten in München,

Pegida

… Pegida in Dresden,

... Montagsdemonstranten in Berlin,

… Montagsdemonstranten in Berlin,

Udo Voigt bei einem Kongress rechtsextremer Parteien in St. Petersburg

… Udo Voigt bei einem Kongress rechtsextremer Parteien in St. Petersburg,

... trinkfeste Volksgenossen an der alkoholischen Front,

… trinkfeste Volksgenossen an der alkoholischen Front,

Genossen

… trinkfeste Genossen an der Eine-Hand-wäscht-die-andere-Front,

Willy Wimmer im Propagandaeinsatz

… Ex-Verteidigungsstaatssekretär der CDU Willy Wimmer im Propagandaeinsatz,

Der Börsenguru Dirk Müller weiß, Putin ist gut gegen Kapitalismus.

… und Putins Börsenguru Dirk Müller im faschistischen Deutschland. Er beschreibt präzise, woran er beteiligt ist. Nicht der Staat.

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Andere wie Ken Jebsen, „Freeman“ oder Jürgen Elsässer sind schwer zu treffen. Sie sind ständig unterwegs im Einsatz für den Fasch… pardon, Frieden!

Alexander Dugin:

The order of destruction (deconstruction) becomes now DOGMATIC:

  1. Against liberalism.
  2. When the liberals are dead and for sure, let us liquidate the materialist marxists (principal critics of Modern world by Guenon instead of radical critics of capitalism by Marx). When the Global Oligarchy will lay in the ruins we will need finish with reds. But before that point we are allies. Who call to fight left first are traitors. Fight first REAL ENNEMY.
  3. When there are no more liberals and Global Oligarchy, there is no more marxists with their idiotic materialism and mechanistic determinism, with their imagined proletariat or worse „multitudes“, with their unqualified egalitarianism and perverted mentally „intellectuals“ and „degenerated art“, we will exterminate finally neo-nazi fools. Only then but not earlier. But if any person of these three ideological camps would eventual change his (her) mind accepting our logic and our Fourth Path he (she) will be cordially welcomed.

KGB 2.0 – Putin gewinnt

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Überholen ohne einzuholen? Geht! Bald hat der Spiegel die Junge Welt und das ND links überholt. Und das Niveau der Bild erreicht.

Ich finde es erschreckend, mit welcher offensichtlichen Naivität man sich auch und gerade im deutschen Außenministerium in dem Glauben sonnt, dass man Putin in der Ukraine halbwegs gestoppt habe. Keiner kennt die Ziele Putins genau. Aber eins ist unübersehbar: Mindestens genauso wichtig wie die Ukraine, möglicherweise das Hauptziel, ist die Zerstörung der EU und der Nato. Ob aus hegemonialen oder ökonomischen Erwägungen oder nur um Putins Macht zu sichern, sei dahingestellt. Wahrscheinlich aus allen diesen Gründen. Und dieser Krieg findet nicht mit Panzern statt, sondern hybrid. Auch mit Säbelrasseln, aber vor allem auf der Informationsebene. Und diesen Krieg ist Putin dabei zu gewinnen, falls er ihn nicht schon gewonnen hat. Pegida, die Erfolge der griechischen Regierung, der FPÖ, der spanischen Linken, die Erfolge von Querfront-Welterklärern sind unübersehbare Symptome. In Kreis selbst meiner gebildeten gut bürgerlichen Bekannten, darunter nicht wenige Staatsbedienstete, kann ich es täglich hören: Man müsse doch auch bedenken, NSA und TTIP, blablabla, … die USA sind an allem Schuld. Wenn nicht, dann Brüssel. Dass die westliche Presse von den USA und nicht etwa von Russland manipuliert werde, ist mittlerweile Common Sense. Timothy Snider hat Mechanismen und Wirkung sehr gut auf den Punkt gebracht: https://www.youtube.com/watch?v=kCQPr669uKs Und dieser Artikel http://www.nytimes.com/2015/06/07/magazine/the-agency.html?referrer&_r=2 in der NYT bestätigt meine schlimmsten Albträume. Es geht bei diesen süßen russischen Trollen nicht um ein bisschen harmlose Stimmungsmache, sondern um systematische Kampagnen unter Nutzung aller medialen Möglichkeiten, tausender von Websites und Propagandaoutlets wie globalresearch.ca, um Europa und die USA psychologisch zu zersetzen. Man könnte es KGB 2.0 nennen. Zum Beispiel mit dem Schüren des Rassenkonflikts durch erfundene Polizeiübergriffe oder durch das schüren der ökologischen Angst, beispielsweise durch das Simulieren von chemischen Unfällen. Mit Beiträgen nicht nur in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, sondern auch mit gefälschten Medienberichten in extra eingerichteten gefälschten Websites. Europäische Medien, ja selbst Zeit und Spiegel übernehmen diese perfide Propaganda nicht selten ungeprüft, während sie, wie gerade im Spiegel gelesen, die Feststellung einer „russischen Aggression“ durch Obama in Anführungszeichen setzen. Und das ist keine neue Entwicklung. Ich verfolge exakt die gleichen Machenschaften seit 2012 in und mit Bezug auf Syrien. Auch da hat Putin es geschafft, dass die europäische Öffentlichkeit die islamistischen Kämpfer, die Assad initial vermutlich auf Putins Anraten hin freiließ, von Anfang an für eine viel größere Bedrohung hielt als Assad. Assads Hacker haben gerade eine Website des US-Militärs gehackt? Ja klar, wenn man das glauben will! Wirklich fit, die Jungs! Vom KGB, pardon FSB ausgebildet? Aber nicht doch, wo denken wir denn da hin! Jeden Tag, an dem Putin Assad Flüchtlinge produzieren lässt, die nach Europa drängen und gleichzeitig rechtsextreme Parteien, Gruppierungen und Medien finanziert, die gegen Ausländer hetzen und Putin preisen, gewinnt Putin. Jeden Tag, an dem der Spiegel seine Snowden-Beiträge auswälzt, gewinnt Putin. Jeden Tag, an dem es keine europäische Einigung mit der griechischen Regierung gibt, gewinnt Putin. Und jeden Tag, an dem ein SPD-Mitglied fordert, man müsse doch jetzt langsam wieder mit Putin reden, gewinnt Putin!

 

Russische Faschisten und andere Primaten

Aleksandr-Dughin_tintindSchon im März letzten Jahres stieß ich im Zusammenhang mit der russischen Aggression auf der Krim auf den Namen Alexander Dugin und las einiges über ihn, was mich beunruhigte. Besonders, dass viele  Veröffentlichungen von ihm auf den Seiten des amerikanischen Nazis Anglin zu finden waren, der so übelkeiterregende Seiten wie „Daily Stormer“ und „Total Fascism“ betreibt bzw. betrieb. Erstere ist inzwischen grafisch entschärft und zweitere findet man heute nur noch im Web Archiv. Viele schrieben mir, dass man Dugin nicht ernst nehmen müsse und er keine Rolle in Russland spielen würde. Etwas seltsam für jemand, der an der Moskauer Universität lehrte, regelmäßig im russischen Fernsehen zu sehen ist und sich nicht nur selbst als Berater Putins bezeichnet. Ich hatte keine große Lust mehr, mich durch sein Geschwurbel durchzuarbeiten, nachdem für mich mit zwei Dingen, die ich von ihm gelesen hatte, seine Position klar schien. Erstens, er möchte, dass Russland Europa erobert bzw. angliedert. Er möchte, falls nötig mit Gewalt, ein Eurasisches Reich von Lissabon bis Wladiwostok errichtet sehen, also in genau den Ausmaßen, wie Putins Traum von einer (von Russland dominierten) eurasischen Wirtschaftsunion. Erklärtes Ziel ist es, an Know how, High Tech und die Wirtschaftskraft des Westens zu gelangen. Zweitens, er möchte zumindest Eurasien mit Hilfe von Kommunisten und Faschisten von den Liberalen befreien, danach mit Hilfe der Faschisten die Kommunisten ausrotten und zuletzt die Faschisten. Wer dann übrigbleiben soll, ist nicht ganz klar, aber offensichtlich ist er nicht gewillt oder in der Lage sich selbst und seine Lehre als faschistisch zu erkennen. Wörtlich sagt er, Oppositionelle wie die Pussy Riots möchte er aufs Maul hauen und dann mit dem LKW auf der Müllkippe entsorgen. Das erinnert stark an Le Pen senior, der für jüdische Kritiker seiner Partei „eine Ofenladung fertigmachen“ wollte.
Kurzum, ich dachte mir, den ideologischen Über-, nein eher Unterbau dieses Herren aus der Mülltonne der Geschichte kann man sich eigentlich ersparen. Seine Ziele sprechen für sich und er ist nur in dem Maße gefährlich, wie er ernst genommen wird.
Leider lag ich mit meiner Vermutung richtig, dass man ihn ernster nehmen muss, als mir viele einreden wollten. Denn der Unrat aus der ausgelehrten Mülltonne der Geschichte wird offensichtlich von vielen gierig aufgesammelt, die alle Lehren aus dem dritten Reich völlig vergessen oder nie erlangt haben. Besonders, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – über ein massives ethisches Defizit verfügen. Dugin spielt eine große Rolle bei der prorussischen Propaganda, denn viele Fäden westlicher Putinpropagandisten laufen bei ihm zusammen. Er knüpft und pflegt Verbindungen zu vielen Rechtsextremisten, Linken und Anhängern seiner Querfrontideologie quer durch Europa und die USA und er ist an Malofeews Seite  ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Rad in dem Räderwerk, das die Krimannexion vollzogen hat und den Krieg in der Ostukraine begann und am Laufen hält. Last but not least, er ist offensichtlich die treibende und auf Russland ausrichtende Kraft hinter dem Querfrontbündnis der neuen griechischen Regierung.
Ein Grund, sich doch noch einmal etwas ausführlicher mit seiner Lehre zu beschäftigen. Zumindest, zu versuchen, mich in eine Übersetzung hineinzulesen, die heute von Andreas Umland veröffentlicht wurde:
Dugin: „There are, in the 20th century, only three ideologies that have managed to demonstrate that their principles are realistic in terms of their political-administrative implementation – these are liberalism, communism and fascism. As much as one may like to – it is impossible to name another model of society which would not be one of the forms of these ideologies and [which], at the same time, existed in reality. There are liberal countries, there are communist [countries] and there are fascist (nationalist) [countries]. Others are absent. And are impossible. In Russia, we have passed two ideological stages – the communist and the liberal. What remains is fascism.“
Schon dieser erste Absatz verursacht mir große Bauchschmerzen. Ich halte es für nicht akzeptabel, „Liberalismus“, Kommunismus und Faschismus gleichberechtigt nebeneinander zu stellen.  Der Wunsch nach Sicherung der Grundbedürfnisse, wenn nicht sogar einem gewissen Wohlstand, vielleicht sogar so etwas wie Glück und, auch bei Dugin ausdrücklich erwähnt, „Freiheit“ dürfte wohl jedem politischen Modell zugrunde liegen. Keiner verkauft seine politische Lehre mit der Aussage, dass er sich bereichern oder Macht für sich allein haben will. Selbst die schlimmste Diktatur gibt immer vor, die Menschen von irgendetwas befreien zu wollen. Sehr beliebt dabei zum Beispiel: von den Juden.
Wie man sicher unschwer merkt, bin ich weder Historiker, noch Politologe, noch Philosoph, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass etwas nicht stimmt, wenn man ein System der Willensbildung von unten, also Demokratie, gleichwertig neben Systeme der Willensbildung von oben stellt. Also Kommunismus, Faschismus und um das zu ergänzen, was Dugin auslässt: Monarchie und Religionen. Die letzten beiden sind es ja wohl auch, auf die hinsteuert. In seinem Fall: Zarismus und Orthodoxie. Wo die Reise hingehen soll, wird von Demagogen wie Dugin erfahrungsgemäß sehr gerne verschwiegen. Insbesondere, wenn man wie er politische Gruppen gegen einander benutzen will, die später selbst entsorgt werden sollen. Aber auch eine weitere Auspägung, die man wohl unter Totalitarismus einordnen könnte, sollte man nicht außer Acht lassen. Den Mafiastaat. Er wird durch Putins Ansprüche verkörpert, die noch in scharfe Konkurrenz zu den archaischen Zielen Dugins treten könnten.
Ich glaube nicht, dass man Demokratie als eine  Ideologie unter anderen Ideologien sehen darf. Sie ist ein konkurrierendes Grundprinzip zu allen obrigkeitsstaatlichen Prinzipien. Entweder das Volk bestimmt, oder es wird von oben bestimmt. Alles außer der Demokratie gehört in die letztere Kategorie. Auch der Kommunismus, der nur eine Selbstbestimmung des Volkes vortäuscht, während in der Praxis die Macht immer in den Händen der Partei bleibt. Jedenfalls in allen bisher staatlich praktizierten Formen des Kommunismus. Die Konkurrenz dieser beiden Grundprinzipien der Willensbildung von unten oder von oben zieht sich vermutlich durch die ganze Menschheitsgeschichte. Auch wenn wenig über demokratische Entwicklungen aus der Zeit vor der griechischen Antike bekannt ist, findet man demokratisches Verhalten sogar bei anderen Primaten wie den Makaken.

(http://www.fr-online.de/wissenschaft/tierwelt-demokratie-unter-affen,1472788,3286270.html)

Es wäre also seltsam, wenn von der evolutionären Entstehung des Menschen bis zur Antike nie der Versuch unternommen wurde, dass sich ein Volk oder eine größere Gruppe selbst regiert.
Bestechender Vorteil dieses demokratischen Grundprinzips ist, dass es als Regierungsform die Gewähr bietet, den Wünschen einer maximalen Anzahl von Menschen gerecht zu werden. Da die Freiheit des einen bekanntermaßen immer am Beginn der Freiheit des anderen endet, kommt dabei zwangsläufig immer eine Minderheit zu kurz. Diese ist jedoch bei jeder anderen Regierungsform wesentlich größer. Meist ist es keine Minderheit, sondern eine Mehrheit. Mitunter sogar eine so große, dass nur eine Person ausgenommen bleibt: Der König, Kaiser, Zar, Führer oder wie immer sich dieser Autokrat dann nennen mag.
Freiheit und Wohlstand sind rein rechnerisch in der Demokratie am besten gewährleistet. Wenn also ein Herr Dugin diese Ziele verfolgt und nicht Freiheit und Wohlstand für sich selbst, oder irgendeinen anderen Herren dem er dient, erlangen will, dann ist er entweder dumm oder ein Lügner, wenn er die Demokratie abschaffen und durch ein wie auch immer geartetes autoritäres Regime ersetzen will. Oder er möchte den Menschen – offensichtlich mit Gewalt – sagen, was sie zu wollen haben. Dann kann er ihren Wünschen natürlich mit Leichtigkeit gerecht werden. Dass die politisch administrative Umsetzung sowohl von Faschismus wie auch Kommunismus im 20. Jahrhundert „grandios“ gescheitert sind, scheint sich noch nicht bis zu Herrn Dugin herumgesprochen zu haben. Damit seine Hypothese in Erfüllung geht, setzt er sich jetzt mit ganzer Kraft dafür ein, den „Liberalismus“, sprich die Demokratie, zum Scheitern zu bringen.
Soviel zum ersten Absatz. 😉

Danke Sachsen! – Von Pegida zu Pegada

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Danke Sachsen! Für deinen neuen Ausländerhass und für deine neuen Nazis!

wo kommt dieses Video her? Es ist nicht das einzige einer Reihe professioneller Videos, die die gleiche Handschrift tragen:

Dieses Video wurde von Youtube entfernt.

Diese Videos werden bei Pegida durchgehend eingestellt von einem „Maik Martene“.

Maik Martene aus Berlin mag noch eine ganze Menge andere „GiDas“.

Er versorgt auch diese mit Videos von den Dresdner Veranstaltungen.

maikMartene

Nicht zu übersehen auf Platz 1: „PEGADA“, die „Patriotischen Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlands“.
Welche „Werte“ mag diese Bewegung wohl vertreten? Man kann es erraten, oder?:

Screenshot (511) Screenshot (510)

Screenshot (512)

Die Facebookeinträge von Pegida und Pegada beginnen beide am 25.12.2014.

So ein Zufall!

Bemerkenswert finde ich auch, dass sich keine „patriotischen Europäer“ in Sachsen zusammen fanden, als in Spanien Züge und in London Busse in die Luft flogen und auf deutschen Bahngleisen Bomben deponiert wurden. Ob das vielleicht damit zusammenhängt, dass diese Islamisten nicht gegen russische Interessen gehandelt haben, so wie IS gegen Assad, sondern gegen die USA und europäische Nato-Staaten?

Liebe Linke!

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Liebe Linke von der SPD, liebe linke Romantiker und Nostalgiker, liebe linke Pazifisten, liebe linke Antifaschisten, aber vor allem liebe Linke von der Partei Die Linke! Gegen Kapitalismus und die USA zu sein ist allein kein Merkmal dafür Linker oder Sozialist zu sein. Dagegen war auch Adolf Hitler. Nennt mir bitte in Russland oder der Ostukraine einen echten Linken oder Sozialisten, der das unterstützt, was in der Ukraine passiert. Die gesamte Führungsriege in Moskau und im Donbas besteht aus Zaristen, Nazis oder Nationalbolschewisten. Ihr werdet nicht einen einzigen Sozialisten dort finden. Hitler versuchte auch anfangs recht erfolgreich die Sozialisten mit in die nationalsozialistische Bewegung einzubinden. Könnt es sein, dass Ihr gerade genau das Gleiche mit Euch machen lasst? Denkt mal darüber nach, falls Ihr das könnt, ohne Euch vor Eurem Spiegelbild zu erschrecken! Denn was Euch daraus anschaut ist genau wie in Moskau und dem Donbas purer Faschismus. Nennt ihn wie Ihr wollt. Linksfaschismus, Stalinismus, Querfrontlertum, oder Nationalbolschewismus. Im Kern ist es genau das gleiche wie der deutsche Faschismus. Nationalistisch, autokratisch, rassistisch, antisemitisch, menschenverachtend und verbrecherisch. Man verbrennt dort Bücher, bindet Menschen mit einem Schild um den Hals an Laternenpfähle, lässt Andersdenkende unter Schlägen auf Knien durch die Menge kriechen, sie werden gefoltert und ermordet. Macht Euch nicht daran mitschuldig, sonst stellt Ihr Euch in die Tradition der Nazis! In die Tradition dessen, was Ihr angeblich immer verhindern wolltet!

Ja, wir sollten friedlich mit jedem Land zusammenleben, insbesondere wenn es von uns schon einmal überfallen wurde. Aber nein, eine friedliche Koexistenz mit Faschismus kann und darf es nicht geben. Gerade deswegen! Das sind wir den Opfern schuldig. Auch wenn der Faschismus diesmal aus Russland kommt.

Dear lefties of the SPD, dear romantic lefties, dear left pacifists, dear left anti-fascists, but especially dear lefties of the party Die Linke! To be against capitalism and the USA alone is not a feature of beeing left or socialist. That was Adolf Hitler too. Please show me a real left or socialist in Russia or Eastern Ukraine who supports what happens in Ukraine. The entire leadership in Moscow and the Donbas consists of tsarists, nazis or national bolsheviks. You will not find a single socialist there. Hitler also tried initially quite successfully to integrate socialists in the national socialist movement. Could it be that you just let the same thing be done with you? Think about it, if you can do it without scaring you in front of your mirror! What looks back at you is pure fascism exactly like in Moscow and the Donbas. Call it as you want. Left fascism, stalinism, querfrontlertum, or national bolshevism. In essence, it is exactly the same as the German fascism. Nationalist, autocratic, racist, anti-semitic, inhuman and criminal. One burns books there, binds men and women to lampposts with a label around the neck, let dissenters crawl on their knees through the crowd while beating them, they are tortured and murdered. Don’t make yourself complicit, otherwise you introduce yourself into the tradition of the nazis! In the tradition of what you allegedly wanted to prevent to happen any more!

Yes, we should live together in peace with each country, especially when it was raided by us Germans before. But no, peaceful coexistence with fascism can not and must not exist. Precisely for this reason! That’s what we owe to the victims. Even if fascism comes from Russia this time.

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Quod erat demonstrandum

Das Ableugnen dieser Tatsache beweist nur die Frechheit, aber auch die Dummheit der Lügner.“ …

ist der einzige Satz, der in diesem Thread des Zeit-Forums von mir unter dem Pseudonym „uvau“ für U.V.  eingestellt wurde, der nicht aus der folgenden Veröffentlichung des ehemaligen NPD-Chefs und aktuellen Europaparlamentariers Udo Voigt stammt. Dieser Satz stammt von Hitler.

Udo Voigt:

(Unsinn!) „Die Haltung der EU und der USA jetzt den Willen von 95,5 Prozent der Russen und Ukrainer auf der Krim mit Sanktionen bestrafen zu wollen gefährdet den Weltfrieden. Sie hetzen die Ukrainer gegen die Russen auf und lassen sie am Ende doch im Stich. Den Willen des Volkes treten diese selbsternannten Demokraten mit den Füßen und glauben sich einfach darüber hinwegsetzen zu können. Aber die Staaten des sogenannten Westens haben traditionell schon immer ein recht zweifelhaftes Verhältnis zu Volksabstimmungen.  (12 Leserempfehlungen  in 2:30)

(Besser als …) Die Schweizer werden öffentlich gedemütigt, weil sie sich in einer Volksabstimmung gegen die Massenzuwanderung entschieden. In der EU lässt man ggf. solange abstimmen, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. In Deutschland gibt es erst gar keine Volksabstimmungen auf Bundesebene, weil die etablierten Politiker Angst vor dem Volkswillen haben. (2 Leserempfehlungen in 0:40)

(Und …) Wir Deutsche müßten doch eigentlich wissen, daß der Volkswille die USA und ihre Helfershelfer noch nie interessiert haben. Zur Erinnerung: Der Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 verfügte u.a. völkerrechtswidrige Gebietsabtretungen an Polen. So wurde das alte Ordensland gegen den erklärten Willen des Volkes gespalten: Für die Kreise Westpreußens: Stuhm, Rosenberg, Marienburg östlich der Nogat und Marienwerder östlich der Weichsel sowie für den ganzen Regierungsbezirk Thorn und Allenstein nebst dem Kreise Oletzko war zwar eine Volksabstimmung verfügt worden. Über 92 Prozent der Bevölkerung stimmten für den Verbleib im Reich und wurden trotz diesem eindeutigen Votum Polen zugesprochen! Es gab weder Proteste aus den USA, noch Englands oder Frankreichs, da der Bruch des Völkerrechtes damals nur zu Lasten des Deutschen Reiches ging. Heute erfährt Rußland diese eigenartigen Interpretationen des Völkerrechtes zu seinen Lasten. ()

(Richtig!) In der Ukraine ist noch kein Schuß von Seiten der russischen oder ukrainischen Soldaten gefallen, während aktuell in Syrien Zehntausende sterben müssen. Auch der dortige Bürgerkrieg wird von den Staaten des sogenannten Westens, allen voran den USA angeheizt und die dortigen Aufständischen, auch noch mit Waffen und Munition versorgt. Wenn die Regierungstruppen dann Erfolg haben, steigen bei uns wieder die Zahlen der Asylanten. Soll das die Zukunft der Ukraine sein? (4 Leserempfehlungen in 1:28)

(Das ist zu befürchten) Während sich nach 1990 die Sowjetunion und der Warschauer Pakt aufgelöst haben, hat sich die unter US-Führung stehende NATO immer weiter nach Osten ausgedehnt. Sie versucht immer weiter an die russischen Grenzen heranzukommen und stellt eine bedrohliche Umklammerung Rußlands dar. Diese Aggressionspolitik betreibt die US-NATO, obwohl sie 1990 den Russen zugesichert hatten, genau dies nicht tun zu wollen. Es ist erstaunlich, welche unendliche Geduld die russischen Regierungen seitdem der US-NATO und ihren Provokationen entgegenbrachten. (1 Leseempfehlung in 0:24)

(Ich finde es) Es ist beachtlich, mit wie viel Fingerspitzengefühl Putin versucht eine bewaffnete Auseinandersetzung zu verhindern. Die Amerikaner sind da rücksichtsloser, töten und verhaften wahllos Maria MenschInnen en in Libyen und Afghanistan. Sie überfielen den Irak, töteten Soldaten, wie Zivilisten und verschleppten Menschen ohne gesetzliche Grundlagen. 1983 überfielen US-Fallschirmjäger Grenada. Auch dieser Angriff der USA widersprach klar dem Völkerrecht, ihm ging weder eine offizielle Kriegserklärung, Volksabstimmung oder UN-Resolution voraus. Wo blieben die Strafaktionen und Sanktionen Deutschlands und der EU gegenüber den USA?  (8 Leseempfehlungen in 1:12)

(Ja, es ist ein Gebot der Stunde.) Die Blutspur der USA zieht sich seit dem II. Weltkrieg durch die ganze Welt. Die USA destabilisierten Länder und Regierungen, die sich nicht der Weltordnung der Wallstreet unterordnen. Die Einsätze amerikanischer Soldaten hinterlassen Leichen, verbrannte Erde und Hoffnungslosigkeit. Ich kann nur hoffen, daß ihnen dies in der Ukraine nicht gelingt! Seien wir uns darüber im Klaren, daß die EU nicht Europa ist! Wir wollen kein multikulturelles Europa der Banken, Großindustrie und des Kapitals. (4 Leseempfehlungen in 0:45) Wir wollen kein Europa bei dem Gewinnmaximierung und das Geld im Mittelpunkt stehen. Wir wollen ein Europa der Vaterländer, indem die freien Völker, das Recht und die Menschen im Mittelpunkt der Politik stehen.

Zu unseren Vorstellungen eines Europas der Vaterländer gehören sowohl Rußland und die Ukraine, Keinesfalls aber die raumfremde Macht USA oder die Türkei! Daher fordern wir den Austritt aus der US-NATO und die Schaffung eines europäischen Verteidigungsbündnisses!

Es wird Zeit, daß wir schon bald im Europaparlament den Gedanken eines Europas der Vaterländer massiv unterstützen, damit unser Volk und die Völker Europas wieder eine friedliche Zukunft haben!
Gefährlich und destabilisierend ist das Verhalten Deutschlands, der EU und der USA.“

 

Nein, es wurde kein Beitrag gelöscht, mein Account wurde nicht gelöscht und ich sammle weiter Leseempfehlungen.

Einmal aufgeflogen ist die Reinigungstruppe von der Zeit-Moderation allerdings so schnell und gründlich wie ein Aufräumkommando nach einem Geheimdienstmord. 😀

Screenshot (147) Kopie1

Ich fasse dann nochmal zusammen: Bis zur Löschung insgesamt 62 Leseempfehlungen für 7 Zitate im Forum von Zeit-Online, die zusammen etwa dreiviertel einer Veröffentlichung des ehemaligen NPD-Vorsitzenden Voigt zum Thema Russland und Putin abdecken. Also eines Herrn Putin, der in der Ukraine den Kampf gegen angeblichen Faschismus fordert. Auch die sonstigen Autoren des Zeit-Forums weisen natürlich jegliche Nähe zum Faschismus empört von sich!